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Besuch des Kultusministers Bernd Sibler

Gym Hip innovativ – Schule 4.0

Das Pilotprojekt „Gym Hip innovativ“, das das Lernen im digitalen Klassenzimmer ermöglicht, war Anlass für Kultusminister Sibler, unsere Schule zu besuchen.

Doch wie soll man dem Staatsminister die digitalen Lernwelten präsentieren?

Herr Gaul und Herr Schneider, die den Tagesablauf für diesen besonderen Besuch organsierten, fanden eine sehr anschauliche Lösung: In Form eines Gallery Walks wurden vielfältige Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien präsentiert.

Die erste Station war der Englischunterricht der Klasse 5d. Die Schülerinnen und Schüler verwendeten Laptops für die Internetrecherche über berühmte Sehenswürdigkeiten in New York City, zum Beispiel das Empire State Building. So sollten aber nicht nur Bilder gesucht werden, sondern auch kurze Informationstexte auf Englisch verfasst werden. Für den Fall, dass die Sprachkenntnisse noch nicht ausreichten, gab es die Möglichkeit, auf Online-Wörterbücher zurückzugreifen. Mithilfe der Nureva Span Software ordneten die Kinder pfiffig, witzig und kreativ ihre Bilder und Texte zu einer Präsentation an, um sie dann zu präsentieren. Kultusminister Sibler setzte sich dabei zu den Schülerinnen und Schülern und ließ sich ihre Arbeit erklären.

Was ist dieses Nureva Span?

Auf diese interaktive Leinwand kann sowohl direkt als auch von diversen mobilen Endgeräten zugegriffen werden, so dass die Schülerinnen und Schüler zum einen am Touchscreen, zum anderen an Laptops oder Smartphones Inhalte erstellen können, die sofort für alle anderen Klassenkameraden zur Verfügung stehen. Mit diesen erarbeiteten Inhalten kann dann in der Gruppe oder im Klassenverband weitergearbeitet werden. Zwei dieser Anzeigesysteme konnten im Marktplatz des Clusters 6 und im Biologieforum des Hauses Mendel dank der Sponsoren Franken Lehrmittel, Nureva, der Raiffeisenbank sowie der Sparkasse installiert werden, so dass auch mit einer gewissen Eigenleistung der Schule dieses bayernweit einzigartige Pilotprojekt in die Tat umgesetzt werden konnte.

Bei der zweiten Station besuchte Herr Sibler die Klasse 8c, um sich Bruchgleichungen mit Geogebra veranschaulicht und vereinfacht erklären zu lassen. Denn diese Mathematiksoftware hilft den Schülerinnen und Schülern, Bruchgleichungen grafisch zu veranschaulichen, durchgeführte Vereinfachungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Auf diese Weise wird das Abstrakte begreifbar.

Auch die Klasse 7a hatte sich auf den Besuch des Kultusministers vorbereitet, um zu zeigen, wie man die Schallgeschwindigkeit mittels zweier Smartphones bestimmen kann. Jedes Team bestand aus jeweils zwei Kindern und benötigte zwei Smartphones sowie die App „phyphox“, die das Unterprogramm „Akustische Stoppuhr“ beinhaltet. Diese musste so eingestellt werden, dass sie gerade nicht mehr durch Hintergrundgeräusche ausgelöst wurde. Die Handys lagen dann in einem Abstand auf dem Boden und die Teampartner klatschten nacheinander in die Hände. Die unterschiedlich angezeigten Stoppzeiten waren die Grundlage für die Diskussion, wie daraus die Schallgeschwindigkeit bestimmt werden kann.

In der Oberstufe hatte das W-Seminar „Chemie in der Küche“ angedacht, wie man mit dem Einstein-Tablet verschiedene Messwerte rund um die Themen „Küche“ und „Lebensmittel“ erhalten kann. Beispielsweise konnten so Temperatur, pH-Werte oder der Ethanol-Gehalt ermittelt werden. Sehr hilfreich für die eigene Seminararbeit, denn die Ergebnisse wurden dokumentiert und müssen noch in der Arbeit ausgewertet werden.

An der letzten Station, die Kultusminister Sibler besuchte, wurde für die Themen „Kohlenhydrate und Proteine“ eine Mindmap an der Nureva Span Wall erstellt. Schülerinnen und Schüler der Q11 griffen dabei auf ihr bereits erworbenes Wissen in Chemie zurück und schickten mithilfe ihrer Handys Schlagworte, Skizzen oder Bilder an die Wall. An dieser wurde gleichzeitig überprüft, geordnet, gruppiert und gezeichnet. Die restlichen Kursteilnehmer unterstützten mit Laptops diesen Prozess.

Dass in den Lernlandschaften im aktuellen Neubau unserer Schule ein verändertes, schülerzentriertes, offenes Lernen möglich ist, ist dem Landkreis zu verdanken, der „tolle äußere Rahmenbedingungen“ geschaffen hat, wie Staatsminister Sibler bei seinem Besuch betonte. Auch MdL Volker Bauer ist begeistert, denn Vernetzung ist die Zukunft. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Technik allein keinen guten Unterricht macht – es bedarf des guten Lehrers, der Medien sinnvoll und kritisch einsetzt.

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