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„Uniluft schnuppern“

Im Rahmen von BuS war es unseren Schülerinnen und Schülern aus der Q11 möglich, „Uniluft zu schnuppern“.

Erste Informationen über die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bot Frau Grosso vom Informations- und Beratungszentrum für Studiengestaltung und Career Service in einem einstündigen Einführungsvortrag. So erfuhren die Jugendlichen nicht nur, dass es an der FAU über 200 Studiengänge gibt, sondern auch, welche Studienabschlüsse erworben werden können. Weiter erklärte Frau Grosso, wie ein Bachelor- bzw. Masterstudiengang aufgebaut ist. Eine Besonderheit der FAU ist, dass man auch ein duales Studium absolvieren kann, wenn man einen Betrieb bzw. ein Unternehmen findet, das diesen Weg mit dem Bewerber geht. Wie man sich für einen Studienplatz an einer Universität bewirbt, wie eine Einschreibung funktioniert, welche Fristen einzuhalten sind und was ein NC im Zusammenhang mit Wartezeiten aussagt, waren weitere zentrale Aspekte der Einführung. Ein großes Raunen ging durch den Senatssaal, als den Oberstufenschülerinnen und –schülern verdeutlicht wurde, wie die NCs und die entsprechenden Wartezeiten für die Studiengänge Human- sowie Zahnmedizin aussehen. Der sog. Medizinertest, der nur einmal im Leben abgelegt werden kann, ist eine Möglichkeit, seinen Abiturschnitt für sein Traumstudium deutlich zu verbessern.
Nachdem noch einzelne Fragen geklärt worden waren, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, selbst Vorlesungen zu besuchen, um tatsächlich „Uniluft zu schnuppern“.

 

Stefan Gaul und Sabine Kosider

 

Und so lief der Tag aus Schülerperspektive ab:

Am UNI-Tag in Erlangen für die elfte Jahrgangsstufe im Rahmen des BuS-Unterrichts, an dem jeder Schüler und jede Schülerin zwei bis drei Vorlesungen seiner bzw. ihrer Wahl aussuchen konnte, entschieden wir uns für eine Vorlesung im Bereich Sportbiologie/Sportmedizin.

Diese fand am Südgelände der Uni im Hörsaal Sport statt, wobei es gar nicht so einfach war, den richtigen Weg zu finden und rechtzeitig von einem Teil der Universität zu einem anderen Bereich zukommen, da die Gebäude der Universität in ganz Erlangen verteilt sind, und das Sportgelände am anderen Ende der Stadt liegt. Trotz den kleinen Schwierigkeiten haben wir den Saal pünktlich um 13.15 erreicht und uns neben zehn Sportstudenten und 20 weiteren Schülern des Gymnasiums einen Platz gesucht. Dass mehr Leute als sonst bei dieser Vorlesung anwesend waren, fiel dem Professor gar nicht auf und er begann sofort mit dem Thema der Stunde: Ablauf der Muskelkontraktion.

Die dreiviertel Stunde lief überraschenderweise ähnlich wie Unterricht an unserer Schule ab: Der Professor erklärte den Stoff anhand einer Präsentation, er stellte Fragen, die die Studenten souverän beantworteten und zu guter Letzt wurde uns ein Film zum besseren Verständnis gezeigt.

Bekannt war uns aber nicht nur die Art und Weise der Vorlesung, sondern auch der Inhalt, der uns aus dem Sport-Theorie und Biologie Unterricht vertraut war. Somit konnten wir dem Professor inhaltlich relativ gut folgen. Anders als in der Schule, wo manchmal geschwätzt und nicht zugehört wird, lauschten bei der Vorlesung alle Kommilitonen konzentriert den Professor.

Deswegen war es allgemein eine entspannte Stunde, durch die wir einen kleinen, aber guten Einblick in das Studentenleben bekommen haben.

Außerdem wurde manchen die Angst vor dem Studieren genommen, da wir jetzt wissen, dass eine Vorlesung unserem Unterricht in der Oberstufe ziemlich ähnelt.

Katharina Medl, Q11

 

 

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