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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

 Lesen heißt durch fremde Hand träumen (Fernando Pessoa)

– unter diesem Motto starteten die fünf Schülerinnen Mila Gögelein (6a), Miriam Schnurrer (6b), Leonie Billner (6c), Luzie Berndt (6d) und Johanna Grieger (6e) des Gymnasiums Hilpoltstein in den Vorlesewettbewerb 2025. Gespannt warteten sowohl die aufgeregten Mitschüler als auch die Jury, bestehend aus den Lehrerinnen Frau Regensburger und Frau Maurer sowie Frau Liebald vom Elternbeirat, dem Schülersprecher Fernando Waldmüller und Cosima Kaiser (Vorjahressiegerin), auf den Beginn. Anmoderiert wurde der erste Teil des Wettbewerbs, das Vorlesen einer selbstgewählten und vorbereiteten Textstelle, von engagierten Schülerinnen der sechsten Klassen.  Mila eröffnete mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Ein Mädchen namens Willow“ von Sabine Bohlmann, das von einer naturverbundenen Junghexe erzählt, die Veranstaltung. Durch ihre mitreisende Art zog sie die ganze Aula in ihren Bann und konnte sofort von sich überzeugen. Nach dieser tollen Eröffnung betrat Miriam die Bühne. Auch sie las eine Passage aus dem Buch „Ein Mädchen namens Willow“.  Der ganze Saal lauschte aufgeregt, als sie mit fester Stimme mehrere spannende Seiten vortrug. Mit einer aufregenden Stelle aus dem Buch „Percy Jackson“ von Rick Riordan brachte Leonie all ihre Mitschüler und Mitschülerinnen zum Staunen.  Die ganze Klasse 6d hielt motiviert ihre Plakate in die Luft, um Luzie beim Lesen einer weiteren Stelle des Buchs Percy Jackson anzufeuern. Die Luft war fast zum Zerreißen gespannt, als Johanna Grieger mit ein paar fesselnden Sätzen aus „Swifts Diebstahl“ von Beth Lincoln den Abschluss der ersten Runde machte. 

Zufrieden mit dem ersten Teil, lauschte die Aula Herrn Müller, der dieses Jahr damit beauftragt wurde, den unbekannten Text für die zweite Runde auszuwählen. Das erste Kapitel „Ein Fremder in der Nacht“ aus dem Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke sollte dazu dienen. Unter großem Applaus der Zuhörer und Zuhörerinnen, stellten sich die fünf Leserinnen ihrer Herausforderung. Souverän, gelassen und voller Emotionen, lasen sie nacheinander ein paar Sätze. Unter verstohlenen Blicken zog sich die Jury zurück, um ein Urteil zu fällen. Der alles entscheidende Augenblick rückte immer näher. Mehr oder weniger konzertiert sahen sich die sechsten Klassen in dieser Zeit ein Video des Vorlesewettbewerbsfinales 2022 an. So wurde klar: Das ist das Ziel! 

Die Zeit schien sich immer mehr in die Länge zu ziehen und die Aufregung war spürbar, als die Jury Mitglieder wieder ihre Plätze einnahmen. Doch ein bisschen musste sich die Menge noch gedulden: Zuerst sollten kleine Preise der Lehrerschaft und des Elternbeirats verteilt werden. Endlich war der Moment gekommen: Die Siegerin sollte verkündet werden. Trotz der Ungeduld wurden die Klassen mucksmäuschenstill, um die Siegerin des Jahres 2024 die diesjährige Siegerin verkünden zu hören: „Herzlichen Glückwunsch Mila Gögelein!“ Die ganze Aula und natürlich vor allem die 6a brach in tosenden Applaus aus. Viele Hände wurden geschüttelt und Glückwünsche ausgesprochen. In Milas Augen spiegelte sich die Erleichterung und Vorfreude wider.  Als krönenden Abschluss las Mila das Kapitel noch zu Ende und alle hingen gebannt an ihren Lippen. 

Am Ende steht aber fest, der Vorlesewettbewerb war ein voller Erfolg und auch wenn es nur eine Siegerin gibt, können alle Teilnehmerinnen stolz auf sich sein.                                                                                                                

Cilia Hetzner und Lina Wheeler-Hofbeck 

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