Umweltkonzept

Mit kleinen Schritten zum Umweltbewusstsein - Neues Umweltkonzept am Gymnasium Hilpoltstein

Plastik in den Meeren, Treibhausgase und Klimawandel - zurzeit gibt es viele Probleme, mit denen wir konfrontiert werden. Alarmierend ist auch der Verlust der Biodiversität, d.h. der Verlust der biologischen Vielfalt.

Da die Natur mit all ihren Facetten unsere Lebensgrundlagen darstellt, ohne die ein Leben für uns hier auf der Erde nicht vorstellbar ist, sollte eigentlich der Erhalt und Schutz der Umwelt an erster Stelle stehen. Doch von echten Taten, die Probleme in großen Schritten anzugehen, ist derzeit kaum etwas zu spüren. Klimaschutzgesetze werden verabschiedet und Fridays-for-Future-Aktionen finden statt, doch schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen sind schwierig umzusetzen und brauchen ihre Zeit, da alle Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt werden müssen.

Deshalb sollte jeder ein gewisses Umweltbewusstsein entwickeln und beginnen auf seine Art und Weise unseren Planeten zu schützen und seine Schönheit zu erhalten. Denn auch mit kleinen Schritten kommt man dem Ziel näher. Vor allem geht es aber auch darum, sich selbst darüber im Klaren zu sein, welches Ausmaß unser verschwenderisches Leben hat.

Aus diesem Grund gibt es am Gymnasium Hilpoltstein seit dem Schuljahr 2018/2019 ein neues Umweltkonzept, bei dem alle Schülerinnen und Schüler miteinbezogen werden sollen. Geleitet wird das Vorhaben von Frau Dr. Eckert-Knauer und Frau Strauß. Sie organisieren die Treffen mit dem sog. Umweltausschuss und den Umweltsprechern, koordinieren Termine und stehen den Schülerinnen und Schülern bei Projekten zur Seite.

Bei den regelmäßigen Treffen aller Gremien werden mögliche Einzelaktivitäten für die Umweltschule besprochen, denkbar wären z.B. das Design und der Verkauf eines Mehrweg-Gym-Hip-Bechers, die Planung einer plastikfreien Mensa oder die Durchführung einer autofreien Woche. Demnächst soll es einen kurzen Newsletter auf der Homepage geben, der uns kleine Tipps gibt, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten können. Auch der Verkauf von selbstgebackenen Kuchen zur Sammlung von Spenden für gefährdete Tier- und Pflanzenarten wäre eine gute Möglichkeit, um das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Die Umweltsprecher sollen bei den Vorhaben wichtige Aufgaben übernehmen. So klären sie z.B. Mitschülerinnen und Mitschüler ihrer Klassen über ökologische Probleme auf und geben Informationen weiter und diskutieren in ihren eigenen Klassen z.B. in Vertretungsstunden über Einzelmaßnahmen, die dann gemeinsam geplant und durchgeführt werden können. Die Umweltsprecher der Klassen 5 bis 10 bestehen immer aus zwei Freiwilligen pro Klasse. Auch die Kollegstufe ist teilweise in das Projekt involviert, denn mehrere Schülerinnen und Schüler aus der Kollegstufe sind im Umweltausschuss tätig.

Zusammenfassend möchte also das neue Umweltkonzept auf die derzeitigen ökologischen Missstände aufmerksam machen und jeden am Gymnasium dazu anregen, selbst im Themenbereich Umweltschutz aktiv zu werden!

Daniela Strauß

 

umweltsprecher2019

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