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Jugend präsentiert 2018 Bundesfinale in Berlin

Alles fing im Physik Unterricht in der 10. Klasse bei Frau Stark an, als sie uns sagte, dass wir gegen die 9. Klasse von Herrn Hemmeter mit einer Präsentation antreten müssen, ob wir wollen oder nicht. Natürlich hatten wir alle überhaupt keine Lust mitzumachen. Egal, es wurden die drei besten Präsentationen von jeder Klasse gewählt und diese mussten dann im schulinternen Wettbewerb im Januar 2018 gegeneinander antreten. Der zweite Platz ging an Jakob Pfeiffer und Timo Rupp („Wie funktioniert ein Kernkraftwerk?“), der erste an Dorothee Geitner und mich („Meteoriden, Asteroiden, Kometen“). Die ersten zwei Plätze haben eine Einladung zu einer Präsentationsakademie bekommen (entweder in Heidelberg, Hamburg oder Göttingen).

Die zwei Jungs und ich haben uns dazu entschlossen, nach Göttingen zu fahren, weil der Termin in den Pfingstferien war. Dorothee war leider krank und konnte nicht mitfahren. Göttingen war für mich persönlich eine der besten Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe. Wir konnten unsere Kompetenzen im Präsentieren verbessern und neue Leute kennenlernen (mit denen ich noch bis jetzt in Kontakt stehe). Am letzten Tag in Göttingen bekamen wir dann 20 Minuten Zeit, um mit gegebenem Material eine Präsentation von 2-3 min. vorzubereiten. Danach bekamen wir dann ein Feedback, in dem nochmal auf die persönlichen Schwächen und Stärken eingegangen wurde.
Das Finalthema für das Bundesfinale in Berlin wurde bekannt gegeben: WACHSTUM!!! Wir durften uns selber das Fach aussuchen. Göttingen war vorbei und wir freuten uns alle, uns im September in Berlin wiederzusehen. Bis dahin aber war noch ein langer Weg zu bewältigen.

Die Jungs und ich haben uns so langsam auf ein Thema festgelegt, für das wir gegen Ende des Schuljahres zu recherchieren anfingen. Herr Hemmeter hat uns bei unseren Präsentationen unterstützt und gecoacht. In den Sommerferien konnten wir ihn bei Problemen oder Fragen (von welchen ich sehr viele hatte) immer kontakieren. Frau Schmidt stand mir bei Fragen zur Biologie beiseite. Am Ende der Ferien haben wir uns dann getroffen und sind die digitale und analoge Präsentation („Wie breiten sich Krankheiten aus?“) durchgegangen und haben noch ein paar Feinheiten verbessert.

Zwei Tage vor der Abfahrt nach Berlin haben sich einige Lehrer (Frau Schmidt, Herr Hartl und Herr Hemmeter) bereit erklärt, die Jury bei meiner Generalprobe zu sein. Also nochmal einen herzlichen Dank an Sie.

Auf gehtˋs nach Berlin!


Freitag:


Angekommen in der Jugendherberge in Berlin am Nachmittag haben wir uns erstmal mit unseren Freunden aus Göttingen wiedergetroffen und bekamen die Zimmerschlüssel. Ich war wieder mit den drei Mädchen im Zimmer, mit denen ich auch in Göttingen das Zimmer geteilt hatte. Nur, dass das Zimmer viel größer und schöner war. Am Freitagnachmittag bis zum Abend waren wir in Gruppen eingeteilt und konnten am Rahmenprogramm teilnehmen. Zur Auswahl standen: Eine Bootsfahrt auf der Spree, Sternwarte, Fotorallye, 3D-Workshop und das Naturkundemuseum. Am Abend war dann eine Vollversammlung, wo der Ablauf vom nächsten Tag besprochen wurde und die Präsentationen auf die jeweiligen Laptops geladen wurden.

Samstag:

Die Aufregung stieg. Am Vormittag wurden wir am Käthe-Kollwitz Gymnasium begrüßt und mussten auch schon gleich mit unseren Präsentationen anfangen. Zuerst die digitale und am Nachmittag dann die analoge Präsentation. Ich musste die Präsentation vor einer Jury aus drei Personen halten und ich hatte auch ein bisschen Publikum mit dabei (auch der Herr Hemmeter war natürlich dabei). Bei mir persönlich war es so, dass die Aufregung vor den Präsentationen nicht zu vergleichen war mit der vor den Präsentationen in der Schule. Es war einfach eine andre Dimension. Auch zu wissen, dass man im Bundesfinale steht - unter den Besten Deutschlands.

Randbemerkung: Es wurde mit vielen Foodtrucks für und unser leibliches Wohl gesorgt.

Am Abend wurden dann die besten sechs Präsentationen bekannt gegeben, die am nächsten Tag (Sonntag) im Kino International vor einem riesen Publikum ihre Finalpräsentationen nochmal halten durften. Am Abend gab es dann die Science Notes, wo Forscher ihre aktuellen Forschungen vorstellten. Das war natürlich auch sehr interessant, nur waren wir alle glaub ich zu müde, um jedem Punkt zu folgen.

Sonntag:


Am nächsten Morgen durften wir bisschen länger schlafen, in Ruhe frühstücken und schonmal ein wenig trauern, dass wir unsere Freunde eine Zeit lang nicht mehr sehen würden. Dann fuhren wir zum Kino International, um uns die Präsentationen anzuhören und auch unsere Zimmergenossin (Lotte mit "Kann man ein Papier bis zum Mond falten?") zu unterstützen, die unter den besten Sechs war. Nach den interessanten Präsentationen wurden ein paar neue Jugend präsentiert Schulen ausgezeichnet. Unter anderem auch das Gymnasium Hilpoltstein. Danach wurden dann die Top 20, bei denen es knapp nicht für den Sprung unter die besten Sechs gereicht hat, auf die Bühne gerufen und sie bekamen Urkunden verliehen. Als mein Name dabei aufgerufen wurde, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Als letztes wurde dann natürlich die beste Präsentation gekürt, die von zwei Jungs vorgetragen wurde (Jonas und Julian Preußker mit "Fleisch aus der Petrischale"). Zum Abschluss wurde ein Bild von allen Finalisten und Finalistinnen von Jugend präsentiert 2018 gemacht. Dann wurde nochmal kräftig umarmt, gedrückt und schon ging’s wieder zurück nach Hilpoltstein.

Also am Anfang hätte ich nie gedacht, dass das mit Jugend präsentiert so etwas Cooles ist. Man konnte seine Kompetenzen im Präsentieren verbessern und vertiefen und auch echt coole neue Leute kennenlernen, mit denen ich bis heute noch in Kontakt bin. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, in dem ich in der Jury sitzen werde und die ganze Sache mal von der anderen Seite erlebe.


Von Asiye Melikoğlu, 11b

 

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