Natur und Technik

Wahlkurs Jugend forscht

Betreut und doch frei: Die „Jugend forscht“-Schülerinnen und Schüler finden ihren Weg direkt aus dem Regelunterricht, der Begabtenförderung oder den Wahlkursen „Physik erleben“ und „Natur erleben“ in den Wahlkurs „Jugend forscht“. Die Organisation als Kurs gibt uns die Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern - ähnlich wie an einem Universitätslehrstuhl den Studentinnen und Studenten - ein anregendes Umfeld mit sozialem Austausch, Beratung und Ausrüstung zu bieten. Die Teams werden gemeinsam in neue Projektphasen eingeführt und dann individuell während der Wahlkurszeiten und Sondertreffen betreut. Besonders wichtig sind dabei die Beratung bezüglich der Machbarkeit von Ideen, fachliche Diskussionen, Bereitstellung und Anschaffung von Materialien, Hilfen beim Erlernen und der Verbesserung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen sowie beim Zeitmanagement. Zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen finden zwei Forschungssamstage statt. An diesen Tagen kann ganztägig an den Projekten getüftelt und an den Langfassungen gefeilt werden.

Forschung ist faszinierend, aber auch anstrengend und manchmal frustrierend. Neben der intrinsischen Motivation ist dann extrinsische Motivation von Seiten der Betreuer (Wertschätzung, Lob und Begeisterung für die Projekte) und auch die Aussicht, das Projekt nicht nur beim Wettbewerb, sondern auch der Schulgemeinschaft und den Lokalzeitungen vorstellen zu können, sehr wichtig. Dieses Zusammenspiel hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass kaum Projekte abgebrochen wurden. Der Wahlkurs ist praktisch ein Garant für positive Erfahrungen.
Tiergarten Jugend Forscht

Die Teilnehmer von Jugend forscht bei einer Führung, die als Preis im Wettbewerb gewonnen wurde.

Zwischen 2012 und 2018 war das Gymnasium Hilpoltstein bei fünf Wettbewerbsrunden die mittelfränkische Schule mit den meisten Beiträgen. Durch die Systematisierung und Abstimmungen der letzten Jahre konnten sowohl die Teilnehmerzahl als auch die Qualität der Arbeiten gesteigert werden. 2018 stammten 24 Prozent der beim Regionalwettbewerb vorgestellten Arbeiten von unseren Hilpoltsteiner Schülerinnen und Schülern. Dabei wurden sie mit sieben Platzierungen und fünf Sonderpreisen ausgezeichnet.

Um die Zukunft von „Jugend forscht“ an unserer Schule zu sichern, sind inzwischen vier Lehrkräfte als Team mit der Betreuung der vorbereitenden Wahlkurse, des Wahlkurses „Jugend forscht“ sowie der direkt auf den Wettbewerb ausgerichteten Seminare, betraut. Die Lehrkräfte entwickeln das bereits sehr erfolgreiche MINT-Konzept stetig weiter, wie beispielsweise die Integration von Robotik in den Wahlkurs „Physik erleben“ in diesem Schuljahr zeigt. Die Verankerung von „Jugend forscht“ im Kollegium wird auch durch das Engagement sechs weiterer Lehrkräfte in der Wettbewerbsleitung und der Durchführung des Regionalwettbewerbs deutlich.

Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern des Gymnasiums „Aldi Süd GmbH & Co. KG“, „Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG“ und der „Carl Schlenk AG“ soll intensiviert werden. Eine Auszeichnung unserer Schule würde außerdem die für viele „Jugend forscht“-Projekte hilfreiche Vernetzung mit Handwerksbetrieben, regionalen Behörden und Vereinen erleichtern.

Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der „Jugend forscht“-Sammlung mit Hilfe von Spenden und Fördermitteln.


Unsere Schülerinnen und Schülern sollen so auch in den nächsten Jahren von sich stetig verbessernden Forschungsbedingungen profitieren.

Ansprechpartner: Melanie Schmidt & Dr. Stefan Strömsdörfer

 

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 Jugend forscht in den Medien

 


Übersicht zu Zeitungsartikeln über die vergangenen Wettbewerbe. Per Klick auf das Bild gelangen Sie zu einem PDF des jeweiligen Artikels.

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201802HK
2017HK
2016-1-RH
2016-2-NN
2014-1-DK
2014-2-RH
2015-1-RH
2016-1-RH
2016-5-DK

 

 

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